Liebe Unternehmensgestalter, Produktivitäts-Jäger, Macher und Umsetzer!
Wenn du an Mut denkst, denkst du wahrscheinlich an Abenteuer, Risiko oder vielleicht an Feuerwehrleute. Aber Mut ist auch im Produktionsalltag die vielleicht wichtigste Ressource. Warum? Weil Mut entscheidet, ob wir stehenbleiben oder vorankommen.
Bei mpdigital beschäftigen wir uns im Kern mit 3 Feldern, die eng miteinander verbunden sind. Führung, Lean Management und Digitalisierung/KI. Heute bekommst du für jedes dieser Felder einen Ansatz wie du mit Mut ans Werk gehen kannst.
1. Mut in der Führung – Entscheidungen treffen, obwohl nicht alle Fakten da sind
Viele Führungskräfte zögern. Sie wollen erst „alle Informationen“ haben, bevor sie entscheiden. Doch in der Realität der Produktion gibt es diese hundertprozentige Sicherheit nie. Das führt zu Verzögerungen, endlosen Diskussionen und verunsicherten Mitarbeitern.
Die Angst dahinter:
- „Was, wenn ich die falsche Entscheidung treffe?“
- „Wie reagieren meine Leute, wenn ich mich irre?“
- „Was, wenn es nach hinten losgeht und ich verantwortlich gemacht werde?“
Mutige Führung heißt: Entscheidungen treffen – trotz Unsicherheit. Eine klare Richtung gibt deinem Team Halt, auch wenn du sie später korrigierst.
Hilfestellung: Setze dir eine klare Deadline, bis wann eine Entscheidung getroffen sein muss. Sammle bis dahin die besten Infos – und dann geh raus mit einer klaren Ansage. Nachsteuern kannst du immer, aber gar nichts tun ist die schlechteste Option.
2. Mut im Lean Management – alte Routinen hinterfragen
Alle wissen: Es gibt Verschwendung. Aber kaum jemand spricht es offen an. Warum? Weil man Angst hat, Kollegen zu kritisieren oder weil man denkt: „Das haben wir schon immer so gemacht.“
Die Angst dahinter:
- „Wenn ich Verbesserungsvorschläge mache, ecke ich an.“
- „Vielleicht wirkt es, als ob ich die Arbeit der anderen schlechtmache.“
- „Was, wenn es schiefgeht und wir Zeit verlieren?“
Mutig zu sein heißt: Verschwendung sichtbar machen – und zwar gemeinsam.
Hilfestellung: Starte klein. Geh mit deinem Team an einen Arbeitsplatz und macht einen gemeinsamen 5S-Check. Zeigt, was gut läuft und wo Potenzial liegt. Die Erfahrung, dass Verbesserung möglich ist, nimmt die Angst und schafft Vertrauen für größere Schritte.
3. Mut in der Digitalisierung/KI – Neues wagen statt am Alten festhalten
Viele Betriebe wissen, dass sie digitalisieren müssen. Trotzdem bleibt alles beim Alten. Warum? Weil Investitionen Angst machen, weil man die Technologie nicht durchschaut oder weil man fürchtet, Mitarbeiter könnten nicht mitziehen.
Die Angst dahinter:
- „Das kostet uns ein Vermögen.“
- „Unsere Leute sind dafür nicht bereit.“
- „Vielleicht ist die Technologie in zwei Jahren schon wieder veraltet.“
Mut in der Digitalisierung heißt nicht: Alles sofort umkrempeln. Es heißt: Schritt für Schritt lernen und ausprobieren.
Hilfestellung: Starte mit einem kleinen Pilotprojekt. Zum Beispiel ein digitales Wartungstool an einer einzigen Maschine. Erfolge im Kleinen nehmen die Angst und zeigen, was möglich ist.
Fazit Mutig sein heißt nicht, keine Angst zu haben. Mutig sein heißt, trotz Angst den nächsten Schritt zu gehen. Genau das unterscheidet die Unternehmen, die stehenbleiben, von jenen, die in den nächsten Jahren wachsen.
Wie denkst du darüber?
- Wo fehlt dir gerade Mut, um eine Entscheidung zu treffen?
- Welche Routinen würdest du gerne hinterfragen, traust dich aber (noch) nicht?
- Welche digitale Lösung hast du bisher aufgeschoben – und warum?
Teile deine Gedanken mit der Community – und lass uns voneinander lernen!
Wenn du wissen willst, wo dein Unternehmen steht und wo Mut zur Veränderung am meisten gebraucht wird, dann nutze den mpdigital Quick-Check. Ein halbtägiger Analyse-Workshop vor Ort mit detaillierten Einblicken und konkreten Handlungsempfehlungen. Buche dir dazu vorab ein unverbindliches Gespräch auf www.mpdigital.at
Du hast Fragen oder möchtest mir Feedback zum Newsletter geben? Zögere bitte nicht!
Du erreichst mich jederzeit über mein LinkedIn-Profil oder per E-Mail an martinposarnig@mpdigital.at.
Dein Produktivitäts-Pilot
Martin Posarnig